Doppelparker

Stellen Sie sich folgende Situation vor: sie besitzen zwei Autos und wollen sich eine Garage bauen. Nun ist aber auf Ihrem Grundstück nicht genügend Platz vorhanden, um eine Doppelgarage zu errichten. Da ist guter Rat teuer. Doch zum Glück bietet der heutige Garagen-Markt eine Lösung für dieses Problem: den Doppelparker. Dank dieser Entwicklung ist es möglich mehrere Fahrzeuge in einer Garage unterzubringen. Durch ein hydraulisches System werden zwei Bodenplatten an-und abgehoben, um somit die Parkfläche zu erweitern. So kann die doppelte Menge an Fahrzeugen auf der gleichen Grundfläche gelagert werden.

Die Funktionsweise

Das System ist genau so simpel wie genial. Die Garage, die mit dem Doppelparker versehen wird, muss lediglich in der Höhe und in der Tiefe genügend Spielraum aufweisen. Wenn alle Abmessungen stimmen kann das Hydraulik-System eingebaut werden. Durch zwei, auf jeder Seite befindliche Streben werden die Parkflächen in Ein-und Ausfahrthöhe gebracht, so dass Sie Ihr Fahrzeug problemlos in Position bringen können. Hierbei muss auf die Abmessungen geachtet werden, da die Konstruktion genau auf die Fahrzeuge abgestimmt werden muss. Ist das erste Vehikel auf der untersten Ebene geparkt kann die darüber liegende Plattform per elektrischer Steuerung abgesenkt werden, um die zweite Parkfläche zu nutzen.

Die neue Park-Form

Bei automatischen Parksystemen wie dem Doppelparker nimmt man eine Unterteilung in teilautomatische und vollautomatische Systeme vor. Die teilautomatische Version wird mittels einer sogenannten Totmannschaltung bedient während sich der Fahrer im Fahrzeug befindet. Zu dieser Form gehört auch der Doppelparker. Das vollautomatische Parksystem funktioniert nach dem Regallager-Prinzip. Die Fahrzeuge werden durch einen, dem Paternoster sehr ähnlichen  Mechanismus an eine freie Parkfläche befördert. Dieses System wurde schon im Chicago der 1930er Jahre verwendet und ist heutzutage vorwiegend in Japan anzutreffen. Auch in Deutschland wird diese Park-Form zusehends populär. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist das Parkhaus in der Inneren Neustadt von Dresden, welches mit einem System aus feststehenden und verschiebbaren Parkmöglichkeiten arbeitet.



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